Moin alle zusammen!
So die ersten 3 Tage sind nun offiziel vorbei. Nach der glücklichen Ankunft ging es eigentlich recht positiv weiter. Die Arbeit kann ich wie schon davor beschrieben mir komplett selbst einteilen. Auch der Umfang der Diplomarbeit und die Umsetzung liegt in meinen Händen. Auf der einen Seite nimmt es mir komplett den Druck, auf der anderen läuft man halt dabei ein bisschen Gefahr das ganze zu vernachlässigen... ich werde sehen wies läuft!
Mal ein kurzer Ausschnitt meines eigentlichen Themas, vermutlich nur für Informatik-Studenten interessant! :)
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Das Projekt befasst sich damit eine Umgebung zu schaffen um Daten in Form von EN 13606 in eine Datenbank einzupflegen. Derzeit gäbe es zwar Tools zum erstelen von Archetypen, die eine Art Template für medizinische Daten darstellen, aber noch keine Tools mit denen man die erstellten Archetypen dann auch für richtige Daten benutzen kann. Mein Programm soll eben diese Plaftorm bieten, d.h. einem Benutzer soll es möglich sein Archetypen zu importieren um dann mit von mir generierten Formularen medizinische Daten einzugeben. Um eine eindeutige Beschreibung zu erlangen, habe ich am ersten Arbeitstag schonmal die verschiedenen UseCases erstellt und am zweiten das Projekt aufgesetzt. Trotz der Anfangsphase denke ich, dass das Projekt, was nebenbei bemerkt EHRflex heißt, gut klappen wird.
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So nun zu dem eigentlichen Leben hier. Leider war heute (Freitag) hier miserables Wettern, nur 24° mit bewölkten Himmel. Das hat mir leider ein Strich durch die Rechnung gemacht an den Strand zu gehen. Vielleicht war es auch Schicksal, denn dementsprechend konnte ich mich eine Runde ausruhen, was ich heute Nacht wirklich gebraucht habe. Meine "Tram-Bekanntschaft" Celia hat sich nochmal gemeldet, und war zwar erstaunt, dass ich alleine komme, aber sie war trotzdem sehr offen und nett. Meine Mitbewohner scheinen nämlich alle ausgeflogen zu sein. Louis ist nach Hause gefahren, Ernestos Freundin ist zurück aus England (sie hat da wohl 3 Monate studiert) und den anderen, dessen Namen ich mir nicht merken konnte, habe ich leider nicht mehr gesehen.
Wie dem auch sei, zunächst wollte Celia dass ich sie um 1:30 Uhr morgens (!) am örtlichen Fußballstadium treffe. Sie hat das ganze dann in 24:00 geändert. Leider hat mir das auch nicht viel geholfen, denn nachdem ich den Weg im Vorraus erkundet habe, musste ich feststellen, dass die letzte Metro um 22:00 Uhr fährt... na ja da ich unbedingt hier Leute kennenlernen will, habe ich das Treffen nicht abgesagt und dementsprechend musste ich dann geschlagene 2h warten. Zudem kam noch ein bisschen Angst wie der Abend so verlaufen wird. Mein ist ja nicht Tagesgeschäft, dass man völlig allein, in nem fremden Land, dessen Sprache man nicht kennt, neue Leute trifft und in eine Disko geht, oder?
Nur 20 Minuten zu spät hat sie mich mit ihrer Freundin Barbara am Stadium abgeholt. Sie waren beide furchtbar nett, wobei Barbara, trotz Tourismus Studiums, leider nicht so gut Englisch sprechen konnte wie Celia. Celia hat mir sehr oft das gesagte übersetzt, und sie hat sich wirklich viel Mühe gegeben, was ich ihr sehr hoch anrechne. Trotzdem muss ich mal richtig Gas geben mit dem Spanisch lernen, wird schon klappen! ^^ Wir sind dann zusammen in eine All-You-Can-Drink Disko gegangen, wo sie viele Freunde getroffen haben, aber dennoch stetig Kontakt zu mir gehalten haben. Ich habe mich nie alleine gefühlt und nach anfänglicher "stille" (wobei ich echt viel geredet habe, sie aber trotzdem meinte "You can speak if you want"...) liefs eigentlich ziemlich gut. Wir haben viel gelacht und Späße gemacht. Waren oft tanzen und auch Barbara hat mir viele Dinge von ihrem Leben erzaehlt. Beide sind in Valencia geboren und beide wohnen noch bei ihren Eltern, wobei Celia in der Stadt und Barbara außerhalb wohnt. Also war echt nen super Abend, viel besser als ich erwartet habe!
Am Ende sind wir dann mit dem Taxi zum Stadium zurück, und da wollte uns son Typ total betrunken nach hause fahren. Ich habe dann ein Veto eingelegt. Nach viel Diskussion um 6 Euro Taxi haben wir uns dann ein Neues genommen. Das lustige war aber, dass der Typ nicht darüber diskutiert hat, dass er doch nüchtern sei, sondern er wollte uns unbedingt das Taxi zahlen, weil er uns Umstände bereitet hat. Generell scheinen die Spanier die ich bis jetzt getroffen habe in Sachen Geld merkwürdig zu sein.
Ernesto hat mir die Schlüssel kopiert und hat darauf bestanden dass er das zahlt, obwohl es ja eben meine Schlüssel sind! Als ich Barbara angeboten habe ihr eine Cola zu spendieren, weil das All-You-Can-Drink nur bis 3 Uhr ging, hat sie so oft "no" gesagt und mit den Händen gewedelt, dass es mir schon fast unangenehm war. Beim ersten Taxi wollten sie auf keinen Fall dass wir uns die Kosten teilen. Beim zweiten Taxi wollten sie auch nicht dass ich es zahle, obwohl wir nur wegen mir nicht mit dem Betrunkenen gefahrn sind. Habe ich dann einfach mal trotzdem gemacht... trotzdem strange irgendwo! :) (ach und Taxipreise gehen finde ich)
Jetzt ist knapp 6 Uhr morgens und ich bin gut müde, ich genehmige mir noch eine Dusche, und dann ab in die Haija... morgen muss ich unbedingt mal diesen Handy-Pre-Paid-Fuck machen und hoffentlich ist gutes Wetter, weil ich mal am Strand chillen will!!!!
Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit, HNX rulezzzz
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